Figurenanalyse Pakkutaq Wildhausen / Jonathan Querido

Figurenanalyse Pakkutaq Wildhausen / Jonathan Querido

Pakku ist ein 17-jähriger deprimierter Junge der ursprünglich aus Deutschland stammt. In Deutschland lebte er bei seiner Grossmutter, da seine Mutter an Übersosis von Drogen gestorben ist und sein Alkoholiker Vater sich nach Grönland verzogen hat. Mit neun Jahren starb seine geliebte Grossmutter und Pakku musste zu seinem Vater nach Grönland gehen, der ein fremder Mann für ihn war

Der Junge hat zwei Identitäten. In Grönland nennt man ihn Pakku Wildhausen und in Deutschland ist er Jonathan Querido.

Pakku: Er ist ein 17-jähriger Junge. Er sieht aus wie ein Inuit mit schwarzen kurzen Haaren, einem etwas dunkleren Teint und einer gut gebauten Figur. In Grönland kleiden sich alle gleich, die gleiche dicke Jacke und Mütze. Er arbeitet mit seinen Kollegen in einem stinkenden kleinen Krappen-Schuppen, wo er jeden Tag Krappenpult. Von dem Krappenpulen bekommt er dreckige und kalte Finger. Er stinkt jeden Tag nach Fisch, was ihn zur Weisgluht bringt.
Pakku ist ein deprimierter Junge und will eigentlich nur aus diesem grauen Grönland raus. Mit Pakku kann man nichts mehr anfangen, er sitzt nur noch an seinem Computer uns spielt Backgammon. Er bekommt Selbstzweifel und weiss nicht zu wem er gehört.

Jonathan: Als Pakku etwas älter ist und wieder zurück in Deutschland ankam, wird er wieder zu Jonathan. Jonathan sah immer noch wie ein Inuit aus, in die Richtung eines Philippinischen Jungen. Er gibt auch vor, dass er aus den Philippinen stammt. Jonathan öffnet sich mit der Zeit und wird mutiger. Er hat ein kleines Drama, da er einen Jungen auf der Reise nach Deutschland getötet hat. Für Bildhauerei hat er sich schon immer interessiert, nach den Internat wird dies auch zu seinem Beruf.
Er wird zum Ehemann, seine Frau Shary hat lange schwarze Haare mit schmalen dunklen Augen. Von der er dann auch einen kleinen Schreihals bekommt.

Pakku / Jonathan: ist ein verschlossener und deprimierter Junge. Als sich aber langsam alle Rätsel um seine Familie lösen, wird er zum aufgestellten und zufriedenem Mann. Er rannte früher immer allen Problemen und Frauen weg. Heute stellt er sich seinen Herausforderungen. Er lässt die Vergangenheit sein und blickt nach vorne.

(Franz, 2012, S.5-279)

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